Heute am 01. Juli 2023 kamen dann Jan (16) und Diana (13) hinzu und das Abenteuer ging los... 


René

Grimselpass, vielleicht die Königin der Alpenpässe? Oben der kleinere Teil vom Pass auf Walliser Boden, der grössere Teil auf Berner Boden. Mehrere uralte, markante Staumauern in Bruchstein dessen Kronen mit Natursteinplatten gepflästert sind wie alte Römerstrassen. Die Strasse schlingelt sich durch die verschiedenen Stauseen mit imposanter Landschaft. Ein schönes Hospiz wo man essen und schlafen kann. Eine imposante Baustelle mit zwei riesigen Kränen, weil man gerade eine neue Staumauer baut. Ganz sicher ein tolles Erlebnis!

 

Vis à vis der Grimsel liegt der Furkapass mit dem darunterliegenden Furkatunnel. Fährt man hoch, kommt man am Rhonegletscher vorbei, dem Ursprung der Rhone. Als der Gletscher noch weit hinunter ragte entstanden hier in der Blütezeit mehrere markante, grosse, schöne Hotels. Als der Gletscher schmolz und somit auch die Hauptatraktion, wurden die Hotels mit der Zeit geschlossen. 1990 - 1993 war ich in der Tourismusfachschule in Siders. Eine Aufgabe von uns war die Strategie zu entwickeln, wie man die alte Furkabahnstrecke den Einheimischen und Gästen wieder näher bringen kann. Dafür besichtigten wir die ganze Strecke und alle alten Gebäude und entwickelten daraus ein Konzept damit die alte Furkabahnstrecke seither im Sommer für den Tourismus wieder fährt. 

 

Man könnte noch viel schreiben... wir sollten aber weiter und schreiben das dann später mal fertig...

 


Jan

Wir sind am Morgen in Zermatt gestartet und in Richtung Brig Glis losgefahren. In Randa mussten wir ein wenig warten, weil es Stau gab. Der Stau entstandt durch das Laufrennen von St Niklaus nach Zermatt. In Brig Glis angekommen gingen wir in das Simplonzenter einkaufen. Wir gingen ohne Einkaufliste und ohne Planung einkaufen. Das war im Nachhinein nicht so gut, weil wir fast 2 Stunden im Center waren. Am Schluss gingen wir mit zuviel Lebensmittel raus. Wir hatten für einen Monat eingekauft. (:- 

 

Nach dem Verräumen fuhren wir gemütlich das Goms hoch. Zwischendurch mussten wir warten, weil es Baustellen hatte. Nach Oberwald ging es mit Kurven und staker Steigung den Berg hoch bis nach Gletsch. Vor Gletsch hat man ein Tunnel gesehen das noch felig gequalmt hat. Man wusste nicht ob dort ein Auto oder etwas anderes brannte. Am Schluss zeigte sich, dass es nur von einer Dampflock war, denn es gab Schienen vor dem Tunnel. Dann sind wir weiter auf die Grimsel gefahren. Die Bergstrecke war sehr anspruchvoll und interessant. Dort hinauf gab es viele Kurven die regelrecht in den Hang gebaut wurden. Sie waren zwischendurch so hoch wie ein fünfstöckiges Haus oder noch höher. Früher war das wirklich ein Meisterwerk der Ingenieure und Erbauer. Oben angekommen gab es erstmal das Mittag, weil es schon 13.00 Uhr war. Wir assen genau auf der Grenze. Gekocht haben wir im Kanton Bern und gegessen haben wir in Kanton Wallis. 

 

Nach dem Mittag sind wir die Stauseen anschauen gegangen und auch das Hospiz auf Berner Seite. Danach sind wir wieder zurück hoch auf den Pass gefahren. Auf dem Weg dorthin sahen wir ein Reisebus wo sehr qualmte, der Fahrer hat sehrwahrscheinlich den Motor überhitzt und jetzt gibt der Motor den Geist auf. Am Schluss fotografierten wir noch den berühmten Totensee und dann ging es den Berg wieder runter bis nach Gletsch. Dort begann schon die zweite amüsante Bergstrecke. Ich fragte Papa ob wir wirklich dort rauf wollen, er sagte ja. Also ging es los zum Rhonegletscher, ups, ich meinte auf die Furka. Die Bergstrecke ist gleich amüsant wie die Grimsel Passstrasse, aber noch anspruchsvoller als die Grimsel. Oben angekommen suchten wir erstmal den Rhonegletscher, aber den fanden wir nicht direkt. Also fragten wir ein Tourist aber der konnte auch nicht weiterhelfen. Also gingen wir eine Arbeiterin fragen die dort schafft und die konnte am Schluss helfen. Nach der Entdeckung ging es weiter auf die Passhöhe. Dort suchten wir einen Schlafplatz. Wir waren uns schnell in der Entscheidung und fanden schlussendlich einen Platz, aber das Problem war nicht der Platz, sondern das Wetter. Es hat einfach plötzlich angefangen zu regnen... 

 


Grimselpass 2164m und Furkapass 2429m


Chat GPT

Der Grimselpass ist ein Gebirgspass in der Schweiz, der die Walliser und Berner Alpen auf einer Höhe von 2.164 Metern überquert. Er verbindet das Haslital, das obere Tal der Aare, mit dem oberen Tal der Rhône. Der Grimselpass ist eine wunderschöne Gegend in den Schweizer Alpen, die für ihre atemberaubende Landschaft und ihre zahlreichen Freizeitmöglichkeiten bekannt ist. Er bietet beeindruckende Landschaften, kristallklare Bergseen und eine einzigartige Flora und Fauna.

 

Die Grimselwelt ist eine vielfältige Region für alle, die gerne Zeit draussen in den Bergen verbringen. Eine der besten Möglichkeiten, die Schönheit des Grimselpasses zu erleben, ist eine Fahrt mit einer der vielen Bergbahnen. Die Bahnen bieten spektakuläre Ausblicke auf die Berge und Täler der Region und führen zu verschiedenen Ausgangspunkten für Wanderungen und Ausflüge in der gesamten Grimselpass-Region.

 

Für Wanderer bietet die Grimselwelt eine Vielzahl von Wegen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Vom einfachen Spaziergang bis zur anspruchsvollen Bergtour gibt es für jeden Geschmack etwas zu finden. Wer auf der Suche nach Entspannung und Erholung ist, findet in der Grimselwelt eine Auswahl an Hotels und Resorts. Die Unterkünfte bieten alles, was man für entspannte Ferien braucht.

 

Der Furkapass ist ein 2429 m ü. M. hoher Schweizer Strassenpass in den Alpen, der das Urserental im Kanton Uri mit dem Bezirk Goms im Kanton Wallis verbindet. Er liegt auf der Europäischen Wasserscheide zwischen Mittelmeer und Nordsee. Er ist Teil der Hauptstrasse 19 und der nationalen Veloroute 1. Er ist bekannt für seine spektakuläre Landschaft mit dem Rhonegletscher, der von einem Hotel aus zugänglich ist, und für seine steilen und kurvenreichen Strassen. Er wurde schon zur Römerzeit begangen und war ein wichtiger Handelsweg zwischen den Kantonen. Er wurde zwischen 1864 und 1866 als Strasse ausgebaut. Er ist nicht wintersicher und wird von Oktober bis Mai gesperrt. Er wurde auch von einer Zahnradbahn überquert, die heute als Museumsbahn betrieben wird.